Telefon +49 (0) 221 - 500 678 8-0

Sie möchten nicht geduzt werden

Klassische Ausbildung

Die ursprüngliche und klassische Form der Ausbildung zum Fallschirmspringen wird heutzutage als "konventionelle Ausbildung“ bezeichnet. Sie gliedert sich in zwei große Abschnitte, die "Automatikschulung“ (A-Kurs) und die "Freifallausbildung“ (M-Kurs).

Im A-Kurs werden die Sprünge aus Höhen zwischen 1.300 und 1.800 Metern durchgeführt. Der Springer ist dabei mit seinem Fallschirm durch eine Aufziehleine mit dem Flugzeug verbunden. Beim Verlassen des Flugzeuges streckt sich die Leine und zieht den Fallschirm aus seiner Verpackung. Der Öffnungsvorgang des Schirmes ist damit eingeleitet. Die Verbindung zwischen Springer und Flugzeug wird getrennt, sobald sich der Fallschirm mit Luft zu füllen beginnt. Der Springer hängt dann sofort an der geöffneten Fallschirmkappe.

Die Sprünge mit automatischer Auslösung dienen dem Erlernen einer korrekten Absprunghaltung und der bewussten Wahrnehmung der Körperlage im Luftstrom.

Bevor der Springer ohne Aufziehleine springen darf und die Öffnung seines Schirmes selbst per Hand auslöst, muss er mindestens 10 automatische Sprünge (A-Kurs) erfolgreich absolviert haben. Wurde dabei das eigenständige Ziehen des Aufziehgriffes demonstriert, kann er mit der manuellen Ausbildung (M-Kurs) fortsetzen.

M-Kurs: Beim ersten Sprung fällt der Springer etwa drei Sekunden frei, bevor er selbstständig den Fallschirm öffnet. Mit zunehmender Sicherheit und Erfahrung wird die Absprunghöhe bis auf 4.000 Meter gesteigert, die Freifallzeit auf bis zu 55 Sekunden erhöht. Während der einzelnen Ausbildungssprünge lernt der Springer verschiedene kontrollierte Bewegungen (Drehungen, Rollen oder Saltos) im freien Fall sicher durchzuführen. Wann dieses Ziel erreicht ist und wie viele Sprünge dafür nötig sind, das hängt vom einzelnen Schüler ab. Mindestens 23 Sprünge mit manueller Auslösung sind erforderlich, bis ein Schüler die Prüfungsreife erlangt.

Konventionelle Ausbildung

(Herkömmliche Freifallausbildung)

Voraussetzungen

Mindestalter 14 Jahre

Bei Minderjährigen die amtlich beglaubigte Zustimmungserklärung des gesetzlichen Vertreters

Tauglichkeitsattest eines Sport- oder Hausarztes

2 Passbilder

Grundausbildung (Theorie)

Beide Ausbildungsformen beginnen mit einem knapp zweitägigen intensiven Einstiegskurs in Theorie und Praxis. Die Schüler lernen bei uns in der richtigen Körperlage abzuspringen, den Schirm zu steuern und sanft zu landen sowie die für den ersten Sprung nötige Theorie. Anschließend können sich die Schüler auf ihren ersten Sprung freuen.

Automatenkurs (A-Kurs)

10 Sprünge mit Aufziehleine (1200 bis 1500 m)

Freifallkurs (M-Kurs)

10 Freifallsprünge mit manueller Schirmöffnung

Weitere 13x Sprünge im Solostatus (33)

davon 5x RW Einweisungssprünge

2x Höhenreduzierte Sprünge

Prüfungssprünge 2x (35)

davon 1x Höhenreduziert

Lizenz

Herzlichen Glückwunsch zur Lizenz

„Luftsportgeräteführer“

Die Lizenz ist grundsätzlich europaweit gültig und berechtigt dazu, an jedem Fallschirmsprungplatz eigenverantwortlich Lizenzsprünge durchzuführen.

Formulare

Hier kannst Du Dir die benötigten Unterlagen zur ärztlichen Untersuchung als PDF-Dateien herunterladen und ausdrucken. Nimm bitte beide Formulare mit zum Arzt.

PDF Tauglichkeitstest

PDF Tauglichkeitsuntersuchung

1
Tandemsprung
Tandemsprung mit einem erfahrenen Tandempiloten
Tandemsprung
2
Ausbildung
Ob AFF- oder konventionelle Ausbildung: unser Kursangebot
Ausbildung
3
Skydiver
Bereich für unsere Lizenzspringer und Mitglieder
Skydiver